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Liepman Literary Agency
Marc Koralnik

BARCO NEGRO

Mario Lima

Ein raffiniert angelegter Portugal-Krimi - der erste Mordfall fuer die junge Polizeipsychologin Ana Cristina im Team von Chefinspektor Fonseca!
In seinem Haus am Stadtrand von Porto wird ein Ehepaar ermordet aufgefunden. Der Mann liegt erstochen im Flur, die Frau dagegen wurde theatralisch aufgebahrt. Das Motiv ist zunaechst raetselhaft, dann verdichten sich Hinweise, die Frau koennte von irgendetwas in ihrer Vergangenheit eingeholt worden sein. Nach Ablauf einer Woche aber wird auf dem Grundstueck ueberraschend ein Drogendepot entdeckt: Kokain aus Venezuela. Waren die Opfer also doch keine harmlosen Normalbuerger? Das Fernsehen berichtet ueber den Drogenfund, und bringt dadurch ungewollt Dinge in Gang, die sich rasch selbstaendig machen. Parallel zur Ermittlung handeln jetzt auch andere Betroffene, wie sie es fuer richtig halten. Eine Tochter sucht ihren Vater, der sie vor vielen Jahren im Stich gelassen hat, eine andere Frau will ihre Familie schuetzen, und ihre Handlungen verstricken sich zu einem Drama, aus dem es keinen Ausweg mehr gibt. Als dann noch eine weitere Leiche gefunden wird, kommt heraus, dass der Grund fuer das Verbrechen ueber dreissig Jahre zurueckliegt. Selbst ein erfahrener Chefinspektor stoesst hier an seine Grenzen. Der Fall wird zwar aufgeklaert, aber das Unheil hat laengst seinen Lauf genommen, und die traumatischen Ereignisse der Vergangenheit fordern auch in der Gegenwart weitere Opfer. Als Schauplatz von Kriminalromanen ist Portugal noch ein weisser Fleck auf der Karte, und das, obwohl das Land jaehrlich Millionen von Besuchern anzieht, von denen viele gern wiederkommen. Am Rande Europas gelegen, mit seinen alten Verbindungen nach Afrika und Lateinamerika, hat Portugal sich bis heute seine unverwechselbare Identitaet bewahrt. Dies ist ein Buch fuer Leser, die einen Kriminalroman mit suedlichem Abiente moegen. Und die ganz besondere Atmosphaere bildet hier mehr als nur den bunten Hintergrund, denn in Portugal funktioniert noch immer vieles anders als im Rest Europas. Der Autor lebt seit neun Jahren im Lande und weiss das aus eigener Erfahrung. Manfred Luehrs, geboren 1959 in Hamburg, hat Portugal bereits in den achtziger Jahren kennen und lieben gelernt. Die Stadt Porto hat es ihm schon damals besonders angetan. Luehrs studierte Geschichte und Architektur – und noch waehrend des Studiums erschienen seine ersten Publikationen. Danach war er in der Bau-und Immo¬bilien¬branche taetig. Das Schreiben blieb ihm aber immer wichtig, und auch als uebersetzer des New Yorker Autors Stephen Dixon machte er sich einen Namen. Sein historischer Kriminalroman Im Dunkel Berlins (2000) wurde von der Kritik durchwegs gut aufgenommen. Vor neun Jahren hat Luehrs einen Traum wahr gemacht. Er lebt seither mit seiner Frau und vier Katzen im gruenen Norden Portugals, nicht weit von Porto und widmet sich dem Schreiben von Kriminal¬romanen um Chefinspektor Fonseca. Daneben kuemmert er sich mit Hingabe um seine Weinreben und experimentiert seit einigen Jahren mit rotem Vinho verde. Publikationen: 1983 Alligatorjagd, eco-Verlag, Zuerich. Zu dieser Zeit auch Kurzgeschichten in Anthologien, u.a. in Mord-Stories, herausgegeben von Hubert Winkels, Kiepenheuer & Witsch 1986 1987 uebersetzung des Romans Too Late des New Yorker Autors Stephen Dixon, veroeffentlicht als Zu spaet (Antje Kunstmann Verlag). 2000 Im Dunkel Berlins, Reclam Leipzig